Die 10 größten Manager-Ängste

Die 10 größten Manager-Ängste

Selbst-Sabotage bei Führungskräften

Überheblichkeit, Überlastung und Übermut: Die Gründe für die Selbst-Sabotage von Führungskräften sind vielfältig - und die meisten sind den Betroffenen unbewusst. Ängste sind grundsätzlich normal und überlebenswichtig: Sie schützen vor Gefahren, Übermut, Überforderung und Selbstüberschätzung. Etwa die Angst vor einem Sprung aus zu großer Höhe oder die Angst, eine viel zu steile, vereiste, enge Skipiste runterzufahren. Angst vor Schmerzen oder Krankheiten können zu regelmäßigen Arztbesuchen führen oder auch zur Optimierung des persönlichen Lebensstils (Ernährung, Sport, Schlaf sowie Erholung). Die Angst vor einer beruflichen Herausforderung kann zur gründlicheren Reflektion führen und zur möglichen Ablehnung eines Angebotes. Folglich werden Ängste dann erst zum Problem, wenn sie das persönliche, subjektive Empfinden oder Interpretieren von Situationen unangenehm machen etwa bei der Übersteigerung „normaler“ Ängste in Richtung Phobien. Daher ist Flugangst so ein Beispiel. Solche Phobien schränken die persönliche Freiheit einer Führungskraft ein. Sie können zu einem Karriereknick führen, da berufliche Reisen nicht oder nur sehr beschwerlich mit Auto oder Bahn möglich sind. Hinzu kommt die Gefährdung des Familienfriedens, da die Ehepartner oder Kinder meist mehr Freude an Flugzielen haben, als einer Reise per Auto.

Chancen und Risiken: Ihre 16 Grund-Motive

Viele Manager handeln auch im Widerspruch zu ihren persönlichen Lebensmotiven oder Werten. Dazu fand der amerikanische Motivationsforscher Steven Reiss durch seine weltweiten Befragungen und wissenschaftlichen Studien heraus, dass alle persönlichen Werte und auch konkrete Verhaltensweisen, Stärken, Schwächen auf die jeweils unterschiedliche Ausprägung unserer 16 Grund-Motive zurückzuführen ist. Sie sind uns Menschen nur häufig unbewusst – es sei denn, wir lassen sie zum Beispiel von einem Coach beziehungsweise einem online-gestützten Testverfahren ermitteln. Wie etwa das Bedürfnis oder Motiv nach „Macht“: Wieviel Einfluss möchte ich auf andere und auch deren Entscheidungen und Handeln nehmen? Das Motiv „Status“ gibt Auskunft über das Bedürfnis, sich von anderen abzuheben oder als „gleich“ zu gelten wie andere. Entsprechend wie viele Privilegien als Manager sind mir damit wichtig und angenehm – oder eher sogar unangenehm? Demzufolge wird aber auch die persönliche Befriedigung durch Wettbewerbssituationen oder gar das Rächen für empfundene Beleidigungen oder Niederlagen von Managern sehr unterschiedlich empfunden. Keine Ausprägung ist „richtig“ oder „falsch“ oder gar „gut“ oder „schlecht“ – die Kunst eines glücklichen, gesunden, erfolgreichen Lebens ist, sein Leben und Wirken an das persönliche Motivationsprofil anzupassen. Sonst erleben wir zu häufig innere Konflikte. Weil wir entgegen unserer Bedürfnisse arbeiten, entscheiden, handeln müssen und uns „verbiegen“ für die Erwartungen anderer. Dieser Zustand führt entweder zur Explosion – zu Konflikten mit anderen. Oder wir „implodieren“ – das heißt der entstehende Stress richtet sich nach innen. Z.B. in Form von persönlichen Belastungen, Phobien, Depressionen, Krankheiten, Stress oder oralen Ersatzbefriedigungen (Rauchen, Alkohol, Drogen, zu viel/falsches Essen).

Hier die Top-10 der Selbst-Sabotagen und Manager-Ängste:

1. SELBSTÜBERSCHÄTZUNG ODER ÜBERHEBLICHKEIT 2. DIE ANGST VOR DER UNZULÄNGLICHKEIT 3. ANGST VOR VERSAGEN ODER BLAMAGE 4. ANDEREN „GEFALLEN“-WOLLEN UND KONFLIKTE VERMEIDEN 5. ÜBERLASTUNG UND DÜNNHÄUTIGKEIT 6. BEIFAHRER-SYNDROM 7. UNVERARBEITETER BIOGRAPHIE-STRESS 8. ROLLEN UND AUFGABEN, DIE DEN EIGENEN WERTEN UND MOTIVEN WIDERSPRECHEN 9. MANGELNDE LEBENS-BALANCE
10. UNREFLEKTIERTE NACHWUCHSPLANUNG BZW. FAMILIENGRÜNDUNG

Lösung gegen Ängste und Selbst-Sabotage:

Diese 10 Erfolgs-Verhinderer werden zudem am besten durch gute Coachings oder Selbstcoachings aufgelöst. Daher ermitteln gute Coaches mit Hilfe wissenschaftlich fundierter Motivatorenanalyse die persönlichen Kraft- und Stressquellen ihrer Managerklienten, um diesen daraus abgeleitete Lebensoptimierungen möglich zu machen. Des Weiteren setzen sie neurobiologisch wirksame Methoden ein, die im Emotionszentrum des Gehirns wirken können. Damit können effizient Stress sowie sehr belastende Erinnerungen aufgelöst werden. Schlussendlich vermitteln sie die effizientesten Selbstcoaching-Methoden. Mit diesen können Manager jederzeit und selbstgesteuert ihre Souveränität und emotionale Balance herstellen und Stress abbauen . Hier finden Sie den vollständigen Artikel bei "Capital":

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Ängste, Manager, Sabotage, Top 10


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